Montag, 17. Juli 2017

31. Tag, Sattelbergalm-Obernberg

Heute war Kaiserhaftes Wetter! Sonne pur und keine Wolken. Erst gegen den Abend kamen ein paar Wolken zum Vorschein. 
Gegen 8:30 Uhr wanderte ich los. Vom Schneetreiben bei der Europahütte habe ich mir eine dicke Erkältung eingefangen! Heute lief meine Nase fast ohne Unterbrechung. Dadurch viel mir das hochlaufen noch schwerer als sonst schon. Aber irgendwie ging es. 
Zuerst stieg ich durch den Wald und dann oberhalb der Waldgrenze hoch zum Sattelberg. Dort oben steht ein schönes Kreuz. Die Aussicht ist grandios! Man sieht den Olperer und viele andere Berge und einige Täler. 

Olperer
Nun gab es zwei Varianten weiter zu wandern. Entweder über die Hügelspitzen, mehr und steilere Höhenmeter, oder ich folge einer alten Militärstrasse. Die erste Variante wäre von den Aussichten her sicher die schönere gewesen. Doch ich wählte die Schotterstraße. So machte ich zwar mehr Kilometer, dafür ging sie im leichtem auf und ab gemütlich dahin. So konnte ich mich aufs tolle Panorama und auf die vielen bunten Blumen konzentrieren. Da hier die Grenze durchgeht, hat es sehr viele alte Bunker entlang der Straße. Sie wurden zu Mussolinis Zeit gebaut. Zwei habe ich näher besichtigt. 
Da hier eine Variante der Alpenüberquerung per Bike durchkommt, traf ich viele Biker. Das Panorama änderte sich immer wieder. Irgendwann kamen der Hochfeiler und der Hochferner hinter anderen Bergen hervor. 


In der Ferne sah ich auch Sterzing und Ein paar Gipfel der Dolomiten. Meine Mittagspause machte ich bei einer kleinen Alm. Es war niemand dort, doch im Brunnen waren Getränke kaltgestellt und daneben war eine Kasse.


Ich steckte ein paar Münzen rein und nahm mir ein Apfelsaft. 

Wieso da wohl Graz steht? Komischer Zufall!
So erfrischt lässt es sich wieder viel besser wandern. Weiter ging es auf der Straße bis zum Sandjöchl. Ab hier folgte ich einem Wanderweg runter ins Tal und zwar auf österreichischer Seite. Halb unten kam ich wieder in eine Schotterstraße rein. Die Bauern waren hier überall am Heuen. Es ging jetzt zurück in den Wald. Bald erreichte ich den Obernberger See. Er liegt mitten im Wald und das Wasser war heute richtig Türkis. Ein sehr schöner Platz. Viele Tagesgäste waren hier. Die Kinder waren am Baden. 
Bei der Kapelle machte ich eine Pause. Natürlich besuchte ich auch noch den Geocache. Später finde ich noch einen zweiten Cache. Nochmals geht es s ein Stück abwärts zum Gasthaus Waldesruh. Leider haben sie kein Zimmer mehr frei. Deshalb muss ich noch die ungefähr zwei Kilometer nach Obernberg weiter laufen. Wenigstens hat es nun kaum noch Gefälle. Es sind nur etwa 50 Höhenmeter runter. Im Almis Alpengasthof finde ich noch ein Zimmer. Dort treffe ich gegen 17:30 Uhr ein. 
Heute sah ich drei Murmeltiere und eine Schlange. Leider konnte ich von der Schlange kein Foto machen. Sie war einfach zu schnell für mich. 

Tagesstatistik
Strecke: 21.8km                   Dauer: 4.5h
Rauf: 760m                          Runter: 1010m
Höchster Punkt: 2210m       Niedrigster Punkt: 1380m

Tourstatistik
Strecke: 592.3km                 Dauer: 134h
Rauf: 21558m                      Runter: 23378m
Höchster Punkt: 2700m       Niedrigster Punkt: 330m


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