Sonntag, 16. Juli 2017

29. Tag, Stein-Europahütte

Da heute eine kürzere Etappe auf dem Plan stand, schlief ich mal länger. Erst nach 8:00 Uhr ging ich zum Frühstück runter. Das Wetter war heute richtig mies. Es war eiskalt, dazu wehte immer wieder der Wind. Mehrmals gingen Schneeschauer auf mich nieder! Es ist ar so richtig ungemütlich draußen. 
Um 9:00 Uhr wanderte ich los. Ein Wanderweg führte mich durch den Wald aufsteigend zur 4. Kehre der Schotterstraße. Dort bog mein Wanderweg wieder ab und nun ging es recht steil ansteigendend aufwärts weiter. Die Schuhe waren schnell durchnässt. Der Weg war schmal und ich streife immer wieder das Gras oder Büsche. Vorbei geht es an vielen kleinen Bächen. Irgendwann erreiche ich eine verfallene Alm. Dort mache ich eine kurze Pause. Die Pausen sind heute wegen des Wetters immer recht kurz. Da alles nass ist, kann ich mich auch nirgendwo hinsetzen. Nur kurz, etwa 5 Minuten lang, scheint mal die Sonne. Im Tal unten scheint sie viel mehr. Leider ist das tolle Panorama heute fast nicht zu sehen. Die Berge verstecken sich in den Wolken. 
Weiter geht der Aufstieg. Als ich zu einer Abzweigung komme, hier kommt der Weg vom Pfitscherjoch dazu, verwandelt sich der Weg in eine Autobahn. Schön breit und sehr gut ausgebaut ist der weitere Weg nun.


Ganz kurz sehe ich eine Gams. Leider ist sie zu schnell für ein Foto. Der weg geht nun längere Zeit in leichtem hoch und runter weiter. Das Gelände ist sehr steinig. Oft läuft man über Steinplatten. Nur wenig Gras und Blumen hat es hier oben. Die Etappe zieht sich sehr in die Länge. Aber das ist vermutlich nur ein Gefühl. Wäre das Wetter besser, würde ich diese Wanderung sehr genießen. Denn die Landschaft ist einfach toll und das Panorama wäre auch super! Leider friere ich heute und stapfe durch den Schnee weiter. Inzwischen bleibt ein schäumchen Schnee liegen. 


Das letzte Stück geht nochmals steiler hoch zu einem Übergang. Knapp dahinter kommt die Europahütte aus dem Nebel hervor. Zuerst sah ich sie gar nicht und wollte noch in die falsche Richtung laufen. Kurz nach 13:30 Uhr erreiche ich frierend und durchnässt endlich die Hütte. Ich war noch nie so froh, eine Hütte zu sehen!
Schnell ziehe ich mir trockene Kleider an und nach einer wärmenden Suppe taue ich langsam wieder auf. 
Die Europahütte ist sehr speziell. Die Grenze geht nämlich mitten durch die Hütte. Deshalb wird sie von zwei Sektionen betrieben. Man kam also in Italien schlafen und geht dann nach Österreich essen. 
Am Abend hatten wir dann noch einen Event. Volker und sein Neffe haben ihn Organisiert. Volker startet heute seine Tour zur zweiten Phase. Das Event war sehr spannend. Wir tauschten viele Informationen aus. Es war schön euch getroffen zu haben. Dir Volker wünsche ich viel Glück bei Phase zwei.

Tagesstatistik
Strecke: 9.3km                     Dauer: 2.5h
Rauf: 1120m                        Runter: 40m
Höchster Punkt: 2700m       Niedrigster Punkt: 1550m

Tourstatistik
Strecke: 558.5km                 Dauer: 126.5h
Rauf: 20508m                      Runter: 20968m
Höchster Punkt: 2700m       Niedrigster Punkt: 330m


Kommentare:

  1. Cool, daß Ihr Euch getroffen habt.
    DAS nenne ich mal Timing !

    Martina, Du wirst wahrscheinlich für alle Zeit in die Geschichte eingehen als diejenige, die am Weg die meisten anderen GC11PTE-Cacher getroffen hat.
    Jetzt mußt Du bur noch Ania einholen ;-)

    Liebe Grüße
    K2.

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    1. Anja hat leider einen zu großen Vorsprung 😁
      Sie müsste schon bei der Heimreise mich besuchen kommen😉

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  2. Sie hat Volker zum zweiten mal getroffen ... er hatte sie in Graz schon vorm Start getroffen. Wie mich auch, auch wenn da die Initiative von der anderen Seite ausging (danke nochmal).
    Da Volker in der Nähe vom Start wohnt, hat er die Chance viele GC11PTE-Cacher zu treffen.
    LG
    Frank

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